Die Caddesi Hocacakir ist ruhig, es gibt nur wenige Autos hier. Die Häuser zeugen von Erfindungsreichtum um Schnee, Regen und Wind außen vor zu lassen. Die Löcher in den Wellblechdächern werden mit Steinen gestopft, die maroden Holzfassaden mit Blech beschlagen. Wir passieren einen Schutthaufen auf dem offensichtlich einmal Häuser standen. Unser Verdacht wird bestätigt: sie wurden im Zuge des Erneuerungsplans von der Stadt abgerissen. Auf diesem ersten Streifzug formt sich ein weiterer Eindruck: Es gibt in Sulukule einen enormen Zusammenhalt in der Bevölkerung. Die Nebenstraßen eröffnen den Blick auf ein reges Miteinander, wo jeder jeden zu kennen scheint. Am ersten Tag belassen wir es mit dem Streifzug an der Stadtmauer entlang und werfen nur neugierige Blicke in die Gassen.
Wednesday, August 22, 2007
Eindrücke von Sulukule
Die Straßenbahn Richtung Westen nach Zeytinburnu im europäischen Teil Istanbuls hält direkt hinter der Stadtmauer der Istanbuler Altstadt in Topkapi. Vor deren Toren windet sich ein beeindruckendes Asphaltnetz in der Landschaft und verläuft, stark frequentiert von Autos und Bussen parallel zu ihr entlang. Fasziniert von diesem Ort im Nichts schlängeln wir uns durch Unterführungen in die Altstadt hinein und finden den Weg nach Sulukule, das Gebiet in dem der Abriss von knapp 500 Häusern im Zuge des Stadterneuerungsplans von 2006 beschlossen wurde. Am Rande der Altstadt ist eine Armut anzutreffen, mit der wir nicht gerechnet haben. Wie sooft in den letzten Tagen haben wir das Gefühl in einer vollkommen neuen Stadt anzukommen.
Die Caddesi Hocacakir ist ruhig, es gibt nur wenige Autos hier. Die Häuser zeugen von Erfindungsreichtum um Schnee, Regen und Wind außen vor zu lassen. Die Löcher in den Wellblechdächern werden mit Steinen gestopft, die maroden Holzfassaden mit Blech beschlagen. Wir passieren einen Schutthaufen auf dem offensichtlich einmal Häuser standen. Unser Verdacht wird bestätigt: sie wurden im Zuge des Erneuerungsplans von der Stadt abgerissen. Auf diesem ersten Streifzug formt sich ein weiterer Eindruck: Es gibt in Sulukule einen enormen Zusammenhalt in der Bevölkerung. Die Nebenstraßen eröffnen den Blick auf ein reges Miteinander, wo jeder jeden zu kennen scheint. Am ersten Tag belassen wir es mit dem Streifzug an der Stadtmauer entlang und werfen nur neugierige Blicke in die Gassen.
Die Caddesi Hocacakir ist ruhig, es gibt nur wenige Autos hier. Die Häuser zeugen von Erfindungsreichtum um Schnee, Regen und Wind außen vor zu lassen. Die Löcher in den Wellblechdächern werden mit Steinen gestopft, die maroden Holzfassaden mit Blech beschlagen. Wir passieren einen Schutthaufen auf dem offensichtlich einmal Häuser standen. Unser Verdacht wird bestätigt: sie wurden im Zuge des Erneuerungsplans von der Stadt abgerissen. Auf diesem ersten Streifzug formt sich ein weiterer Eindruck: Es gibt in Sulukule einen enormen Zusammenhalt in der Bevölkerung. Die Nebenstraßen eröffnen den Blick auf ein reges Miteinander, wo jeder jeden zu kennen scheint. Am ersten Tag belassen wir es mit dem Streifzug an der Stadtmauer entlang und werfen nur neugierige Blicke in die Gassen.
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